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Google Indexierung verbessern: Warum Ihre Unternehmenswebsite nicht gefunden wird

Bildschirm mit dem Wort interface als Symbol für Websites

Die Website ist fertig, der Webdesigner hat abgerechnet, und wenn Sie den Firmennamen bei Google eingeben, kommt sie. Suchen Sie aber nach dem, was Sie verkaufen, taucht sie nicht auf. Irgendwann meldet die Google Search Console „Seite mit Weiterleitung“ oder „Gecrawlt, zurzeit nicht indexiert“, und niemand im Haus weiß, was das heißt. Dieser Beitrag erklärt, wie Google eine Website aufnimmt, welche Fehler bei Firmenwebsites am häufigsten vorkommen und was Sie dagegen tun können.

Google Indexierung verbessern: So kommt eine Seite in den Index

Google findet eine Seite, indem der Googlebot Links folgt oder die Sitemap liest. Dann lädt er die Seite (crawlen), bewertet sie und nimmt sie, wenn sie ihm brauchbar erscheint, in den Index auf. Erst dann kann sie in Suchergebnissen erscheinen. Zwischen Crawlen und Indexieren liegt eine Entscheidung, und Google trifft sie nicht für jede Seite positiv.

Die Search Console ist das Werkzeug von Google, das Ihnen zeigt, wie es Ihre Seiten sieht. Wenn Sie sie noch nicht eingerichtet haben, ist das der erste Schritt. Sie brauchen dafür Zugriff auf die Domain oder auf die Website, mehr nicht. Im Bericht „Seiten“ steht für jede URL, ob sie indexiert ist, und wenn nicht, warum.

Die häufigsten Gründe, warum Firmenwebsites nicht indexiert werden

Weiterleitungen, die im Kreis laufen

Eine Website ist oft unter vier Adressen erreichbar: mit und ohne www, mit http und mit https. Wenn die Weiterleitungen dazwischen nicht sauber sind, entstehen Ketten oder Schleifen, und Google meldet „Seite mit Weiterleitung“. Die Lösung ist eine Entscheidung: Eine Adresse ist die richtige, die drei anderen leiten mit einer einzigen 301-Weiterleitung direkt dorthin. Das wird in der Serverkonfiguration eingestellt, nicht im Content-Management-System.

Seiten, die es nicht mehr gibt

Nach einem Relaunch ändern sich URLs. Die alten stehen aber weiterhin bei Google, in Newslettern, auf Partnerseiten. Jeder Aufruf endet mit einem 404-Fehler. Google merkt sich das und bewertet die Website als ungepflegt. Richten Sie für jede alte URL eine Weiterleitung auf die passende neue Seite ein, nicht pauschal auf die Startseite. Eine Liste der alten Adressen bekommen Sie aus der Search Console oder aus dem Log des alten Webservers.

Mehrere Adressen für denselben Inhalt

Mit Schrägstrich am Ende und ohne, mit Parameter aus dem Newsletter und ohne, als Beitrag und noch einmal in der Kategorieübersicht: Google sieht denselben Text unter mehreren URLs und meldet „Alternative Seite mit richtigem kanonischen Tag“ oder „Duplikat“. Das kanonische Tag im Seitenkopf sagt Google, welche Adresse zählt. Sitemap und kanonische Adressen müssen zusammenpassen; wenn die Sitemap eine URL nennt, deren kanonisches Tag auf eine andere zeigt, ist das für Google ein Widerspruch.

Von der robots.txt ausgesperrt

Die Datei robots.txt sagt Suchmaschinen, welche Bereiche sie nicht besuchen sollen. Ein Klassiker: Der Webdesigner hat für die Entwicklungsphase alles gesperrt und die Sperre beim Livegang nicht entfernt. Oder das Systemverzeichnis ist gesperrt, aber versehentlich auch der Ordner mit den Bildern. Die Search Console hat einen eigenen Bericht für die robots.txt; dort sehen Sie, welche Version Google gelesen hat und ob sie Fehler enthält.

Zu wenig Inhalt

Seiten mit zwei Sätzen, leere Kategorieseiten, Schlagwortarchive mit einem Beitrag, eine Teamseite ohne Team: Google stuft so etwas als „Soft 404“ ein oder crawlt es und nimmt es nicht auf. Entweder Sie füllen die Seite mit etwas, das jemand lesen will, oder Sie setzen sie auf „noindex“. Beides ist besser als eine leere Seite im Index.

Was jede Firmenwebsite technisch braucht

  • Ein gültiges SSL-Zertifikat, das automatisch verlängert wird. Abgelaufene Zertifikate sind typisch für Websites, um die sich seit dem Relaunch niemand gekümmert hat.
  • Eine Sitemap, die in der Search Console eingereicht ist und nur Seiten enthält, die indexiert werden sollen.
  • Einen eigenen Titel und eine eigene Beschreibung für jede Seite. „Startseite“ ist kein Titel.
  • Ladezeiten, die auch am Handy erträglich sind. Meist sind es unkomprimierte Bilder, die bremsen.
  • Ein aktuelles Google-Unternehmensprofil mit richtiger Adresse und Öffnungszeiten. Für ein lokales Unternehmen bringt das oft mehr Anfragen als die Website selbst.
  • Interne Links zwischen den Seiten, damit Google von der Startseite aus alles erreicht.
  • Ein Content-Management-System, das Updates bekommt. Eine veraltete WordPress-Installation ist ein Sicherheitsproblem, bevor sie ein SEO-Problem ist; mehr dazu im Beitrag über Ransomware und den Schutz für KMU.

Was sich durch KI-Suche geändert hat

Google zeigt bei vielen Suchanfragen inzwischen eine KI-generierte Zusammenfassung über den Ergebnissen, und Werkzeuge wie ChatGPT beantworten Fragen, für die früher jemand eine Website aufgerufen hätte. Für Firmenwebsites heißt das: Seiten mit allgemeinem Text („Wir sind Ihr kompetenter Partner“) werden noch seltener angeklickt. Was bleibt, sind konkrete Inhalte, die eine Frage beantworten, die Ihre Kunden tatsächlich stellen. Die Indexierung ist dafür die Voraussetzung, mehr nicht: Eine Seite, die Google nicht kennt, kann auch keine KI-Antwort zitieren. Wie sich KI im Betrieb sonst einsetzen lässt, beschreiben wir unter KI für Unternehmen.

Wann Sie sich Hilfe holen sollten

Die meisten Punkte oben kann ein Webdesigner beheben. Wenn die Ursache aber in Hosting, DNS, Zertifikat oder Serverkonfiguration liegt, wenn nach einem Relaunch hunderte 404-Fehler auftauchen oder wenn die Search Console Warnungen zeigt, die niemand zuordnen kann, braucht es jemanden, der die technische Seite versteht. Das gehört bei uns zu den IT-Leistungen für Unternehmen: Wir schauen uns an, warum eine Seite nicht erreichbar ist, wo eine Weiterleitung hängt oder warum das Zertifikat abgelaufen ist. Texte schreiben wir Ihnen nicht, das können Sie selbst besser.

DATACREW betreut seit 2013 Unternehmen in Wels, Marchtrenk und Oberösterreich. Wenn Ihre Website in der Search Console rote Meldungen zeigt und Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, schicken Sie uns einen Screenshot. Wir sagen Ihnen, ob es ein technisches Problem ist und was zu tun wäre. Melden Sie sich bei uns.

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Das erste Gespräch ist unverbindlich. Wir kommen auch gern zu Ihnen in den Betrieb.