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Die Zukunft der Cloud-Technologie für KMU: Was bleibt, was sich ändert

Fernwartung und Remote-Support - DATACREW IT-Dienstleister Wels

Vor einigen Jahren war die Cloud für viele Betriebe eine Zukunftsfrage. Heute nutzt fast jeder Betrieb Cloud-Dienste, ob bewusst oder nicht: E-Mail, Buchhaltung, Zeiterfassung, die Steuerung der Heizung. Die Frage hat sich verschoben. Sie lautet nicht mehr „Cloud ja oder nein“, sondern „welche Daten, welcher Dienst, welcher Anbieter, welcher Standort“. Dieser Beitrag beschreibt, wohin sich die Cloud-Technologie aus Sicht eines kleinen oder mittleren Unternehmens in Oberösterreich entwickelt und was das für die eigene IT bedeutet.

Die Zukunft der Cloud-Technologie: weniger Versprechen, mehr Auswahl

Cloud bedeutet, dass Rechenleistung, Speicher oder Software außerhalb des eigenen Hauses stehen und über das Netz genutzt werden. Das kann ein Programm sein, das im Browser läuft, ein gehosteter Server oder ein Speicherplatz für Backups. Die Entwicklung der letzten Jahre geht in zwei Richtungen zugleich. Große Anbieter bündeln immer mehr Funktionen in ihren Paketen. Gleichzeitig wächst der Wunsch vieler Betriebe, zu wissen, wo ihre Daten liegen und wen sie im Ernstfall anrufen können. Wir glauben, dass sich beides nebeneinander halten wird: Standarddienste bei großen Anbietern, eigene Server und sensible Daten in einer Umgebung, die man kennt.

Was Cloud für ein KMU konkret heißt

Für einen Betrieb mit zehn bis fünfzig Arbeitsplätzen gibt es in der Praxis drei Formen. Erstens Software, die fertig gemietet wird, etwa E-Mail und Büroanwendungen; hier hat man wenig Einfluss auf die Technik und wenig Aufwand damit. Zweitens Server, die bei einem Dienstleister laufen, aber dem Betrieb gehören: die Warenwirtschaft, der Dateiserver, ein Programm, das der Hersteller nur als Server-Installation liefert. Drittens die eigene Hardware im Haus, die mit Virtualisierung viele Eigenschaften einer Cloud bekommt, etwa flexible Zuteilung von Speicher und Rechenleistung und einfache Sicherung ganzer Systeme.

Alle drei haben ihren Platz. Welche Form für welche Anwendung passt, hängt an der Frage, wie stark der Betrieb von ihr abhängt und wie sensibel die Daten sind.

Wo die Daten liegen: die Frage, die bleibt

Bei der Auswahl eines Cloud-Dienstes ist der Standort der Daten die Frage, die Geschäftsführer am häufigsten stellen, und sie wird sich nicht erledigen. Datenschutz, Auftragsverarbeitung, Zugriff durch Behörden im Ausland, Erreichbarkeit bei Störungen: All das hängt daran, wo ein Server steht und wem er gehört.

Wir betreiben deshalb die DATACREW Cloud an unserem Standort in Buchkirchen bei Wels. Die Server laufen auf Proxmox VE, die Systeme unserer Kunden sind voneinander getrennt, und der Ansprechpartner ist derselbe Techniker, der auch das Netzwerk im Betrieb kennt. Das ist keine Konkurrenz zu den großen Anbietern und will es nicht sein. Es ist die Antwort für die Fälle, in denen ein Betrieb seinen Server nicht mehr im Haus haben will, aber auch nicht bei einem Anbieter, den er nur über ein Ticketformular erreicht.

Hybrid: was im Haus bleibt und was nicht

Manche Dinge gehören auch in Zukunft ins Haus. Eine Maschinensteuerung, die ohne Verzögerung reagieren muss, bleibt lokal. Eine Warenwirtschaft, mit der zwanzig Leute gleichzeitig arbeiten und deren Datenbank auf eine schnelle Verbindung angewiesen ist, läuft im Haus oft besser als über eine Internetleitung, die auch einmal ausfällt. Auch Druck und Scan sind Dinge, die nicht am Internet hängen sollten.

E-Mail, Kalender, gemeinsame Dokumente und der Fernzugriff für Außendienst und Homeoffice sind dagegen in der Cloud gut aufgehoben. Und das Backup-Ziel gehört ohnehin aus dem Haus, damit ein Brand oder ein Einbruch nicht Server und Sicherung gleichzeitig trifft. Der Aufbau, der sich daraus ergibt, ist bei den meisten unserer Kunden eine Mischung, und die IT-Infrastruktur wird so geplant, dass beide Seiten zusammenspielen.

Datensicherung in der Cloud ist nicht automatisch

Ein Irrtum, den wir oft antreffen: „Die Daten liegen in der Cloud, also sind sie gesichert.“ Cloud-Anbieter sorgen dafür, dass ihr Dienst läuft. Ob eine gelöschte Datei nach dreißig Tagen noch da ist, ob ein von Ransomware verschlüsseltes Postfach wiederhergestellt werden kann oder ob ein gekündigtes Benutzerkonto seine Daten behält, ist eine andere Frage. Dafür ist der Kunde zuständig. Auch für Daten in der Cloud gilt deshalb die 3-2-1-Regel: mehrere Kopien, verschiedene Orte, eine davon außerhalb des Systems, in dem die Daten entstehen. Was das bei Microsoft 365 konkret bedeutet, beschreiben wir im Beitrag Microsoft 365 für KMU in Österreich.

KI läuft in der Cloud, oder eben nicht

Die nächste Verschiebung kommt durch KI-Anwendungen. Die großen Sprachmodelle laufen bei den Anbietern in der Cloud, und für allgemeine Aufgaben ist das in Ordnung. Sobald eine Anwendung mit Kundendaten, Kalkulationen oder Konstruktionsunterlagen arbeitet, stellt sich die Standortfrage neu. Offene Modelle lassen sich auf eigener Hardware betreiben, im Haus oder in der DATACREW Cloud, sodass die Daten den Betrieb nicht verlassen. Sie sind nicht bei jeder Aufgabe so gut wie die großen Modelle, für viele betriebliche Aufgaben reichen sie aber. Wie so eine Anwendung entsteht, beschreiben wir unter KI für Unternehmen.

Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

  • Wo stehen die Server, und welchem Recht unterliegt der Anbieter?
  • Wie kommen Sie an Ihre Daten, wenn Sie den Anbieter wechseln wollen?
  • Wer sichert die Daten, und wie lange lassen sie sich zurückholen?
  • Was passiert, wenn die Internetleitung ausfällt? Kann der Betrieb weiterarbeiten?
  • Wen rufen Sie an, wenn etwas nicht geht, und kennt diese Person Ihren Betrieb?

Für Unternehmen, die unter das NISG 2026 fallen, kommt dazu, dass Cloud-Anbieter Teil der Lieferkette sind und in das Risikomanagement gehören. Ein Vertrag mit einem Anbieter, den man nicht prüfen kann, wird damit selbst zum Risiko. Näheres dazu auf unserer Seite zur NIS2-Umsetzung; die rechtliche Bewertung im Einzelfall gehört zu Ihrer Rechtsberatung.

Wie DATACREW dabei hilft

Wir betreuen Betriebe in Oberösterreich, die alle drei Formen nutzen, und haben keine feste Meinung, welche die richtige ist. Wir schauen uns an, welche Anwendungen Sie haben, wie stark Sie davon abhängen und welche Daten darin liegen, und sagen Ihnen dann, was ins Haus, in die DATACREW Cloud oder zu einem großen Anbieter gehört. Wenn Sie das für Ihren Betrieb durchgehen möchten, melden Sie sich bei uns.

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Das erste Gespräch ist unverbindlich. Wir kommen auch gern zu Ihnen in den Betrieb.